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Hydraulischer Abgleich - ja oder nein?
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KfW fördert Einbruchsschutz
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Feuermachen kann doch jeder

Welcher Brennstoff für welchen Ofen? Maßgebend sind die Herstellerangaben (siehe Typenschild und Beschreibung). Z. B. sind beim Ofen ohne Rost nur Scheitholz erlaubt und Kohle verboten.

Holzscheite sind 25-33cm lang (je nach Feuerraum). Mehr als 8cm dickes Holz ist gespalten. Verschürt wird nur lufttrockenes Holz mit weniger als 15-20% Restfeuchte.

 

Beim Scheitholzbrand verbleibt im Feuerraum und in der Mulde des Rostes immer eine dicke Ascheschicht. Sie verbessert die Luftdichtung nach unten und lässt das Holz vollständiger verbrennen. Oder haben Sie schon mal ein Lagerfeuer mit Rost gesehen? Von einem Ster Holz bleiben nach relativ vollständiger Verbrennung ca. 2 - 4 kg Asche übrig, entspricht weniger als 1% des Holzgewichtes. Holzasche ist wertvoller Gartendünger mit Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphat, Mangan und Eisen.

 

Das richtige Anschüren ergibt ein Feuer ohne Rauch und reduziert damit den Schadstoffausstoss der Rauchgase sehr deutlich.

Das Holz brennt dabei schrittweise von oben nach unten ab. Im Gegensatz zum Anzünden von unten verläuft die Verbrennung über den ganzen Abbrand langsamer und kontrollierter. Die entstehenden Gase strömen durch die heiße Flamme und brennen nahezu vollständig aus. Das Feuer wird oben angezündet und brennt so von oben nach unten, wie bei einer Kerze.

Es dauert zwar ein wenig länger, aber es brennt dafür schön, gleichmäßig und braucht weniger Holz.